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ist mit seiner satzungsgemäßen Arbeit im Sinne
der lesbischen und schwulen Emanzipation vor allem auf die Öffentlichkeit
ausgerichtet und versteht sich in erster Linie als Medienprojekt. Dem
medialen Hineinwirken in die heterosexuelle Gesellschaft steht dabei aber
die Unterstützung der nicht-kommerziellen homosexuellen Medienlandschaft
gegenüber; beide Arbeitsfelder sind eng aufeinander abgestimmt.
SCHLIPS e.V. hat sich seit seiner Gründung vor allem der inhaltlichen,
finanziellen und infrastrukturellen Hilfe für Zeitschriften und Rundfunkredaktionen
aus dem lesbisch-schwulen Bereich gewidmet.

Von 1991 bis 1993 trug SCHLIPS zur Finanzierung der einzigen in der DDR
entstandenen Lesben- und Schwulenzeitschrift "Die Andere Welt"
(DAW) bei, indem deren Beiträge sowie Beiträge von SCHLIPS-AutorInnen
an die Tagespresse geliefert wurden und die daraus resultierenden Honorare
dem Herausgeber der DAW zur Deckung der Druckkosten überlassen wurden.
Auch dadurch überlebte "Die Andere Welt" - bevor sie unte
neuen Herausgebern ihren ursprünglichen Charakter verlor, zum Anzeigenblatt
umgestaltet wurde und als solches im April/Mai 2002 ohne großes
Aufsehen vom Markt verschwand.
www.die-andere-welt.de
Kontaktzone
Von 1992 bis zu ihrer Einstellung Ende 1994 wurde die in Berlin erscheinende
Zweimonatszeitschrift "Kontaktzone" mit zahlreichen Texten und
Nachrichtenblöcken beliefert.

Im Jahre 1996 benötigte die Wiesbadener Redaktion der ehrenamtlichen
Zeitschrift LUST dringend einen Computer, um das Layout verbessern zu
können. Darum rief sie ihr Publikum zu Spenden auf. SCHLIPS hatte
bereits über Jahre die LUST-Redaktion mit Beiträgen unterstützt
und spendete am 21. Februar 1996 zusätzlich 500 DM für die Anschaffung.
Wir gegen die Hoffnung auf ein professionelles Layouts noch immer nicht
auf.
www.lust-zeitung.de

In den Jahren 1992 bis 2000 lieferten SCHLIPS-AutorInnen auch dem vierteljährlich
erscheinenden führenden österreichischen Lesben- und Schwulenmagazin
"Lambda Nachrichten" honorarfrei teils exklusive Beiträge
für den internationalen sowie den Literaturteil zu.
www.hosiwien.at

Im April 1999 erschien in Berlin erstmals das nicht-kommerzielle sexualemanzipatorische
Zweimonatsmagazin "Gigi", die heute die einzige überregionale
politische Zeitschrift aus dem schwul-lesbischen Bereich ist und im September
2001 mit dem Sonderpreis des Felix-Rexhausen-JournalistInnenpreis ausgezeichnet
wurde. Seit Dezember 2000 unterstützt SCHLIPS die ehrenamtliche Zeitschrift
durch eine Bürogemeinschaft im Haus der Demokratie und Menschenrechte
in Berlin.
www.gigi-online.de
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